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106 Tote bei Wirbelsturm in Bangladesh

Archivmeldung vom 27.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch HB

Die Regierung von Bangladesh gab heute bekannt, dass der Wirbelsturm, der den Südwesten des Landes am Montag verwüstete, mindestens 106 Todesopfer forderte. 3,9 Millionen Menschen sind betroffen.

Nach Angaben des lokalen Fernsehsenders ATN Bangla heute Morgen gibt es sogar 136 Todesfälle, tausende Menschen hätten weder Nahrung noch sauberes Trinkwasser.

Saila Farenza, Mitarbeiter der staatlichen Katastrophenschutzbehörde, sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Xinhua heute, mehr als 6.400 Menschen in 15 Küstenbezirken seien offiziellen Angaben  nach verletzt. Sie sagte weiter, dass etwa 31.995 Hektar Getreide total zerstört wurden, weitere 101.169 Hektar wurden teilweise zerstört.

Der Wirbelsturm "Aila" traf die Südwestküste von Bangladesh am Montag Nachmittag mit einer Geschwindigkeit von 70-90 km pro Stunde. Er brachte abnormal Gezeiten-Schwankungen und äußert heftige Regenfälle mit.

Tausende von Strohgedeckten Häusern, mehr als 500 KM Dämme, Weiden, und Fischzuchtbetriebe wurden an der Küste weggespült. Die Bewohner und die Verwaltung in den betroffenden Gegenden fürchten, das viele Menschen ins Meer gespült wurden und sich die Zahl der Toten noch drastisch erhöhen könnte. Es wird Tage dauern, einen vollständigen Überblick über die Toten und die Zerstörung zu erhalten.

Dies war die größte Naturkatastrophe in Bangladesh, nachdem der Wirbelsturm "Sidr" die Südwestküste des Landes am 15.November 2007 traf tausende Tote und Vermisste hinterließ. Die Arme und die Marine. freiwillige Helfer sowie einige NGO's haben zusammen mit der lokalen Verwaltung Rettungsmaßnahmen begonnen und verteilen Nahrungsmittel, Medizin und Trinkwasser an die betroffenen Menschen.

Die Regierung von Bangladesh hat etwa 130.000 Euro sowie 2.500 Tonnen Reis als Soforthilfe für die betroffene Region bereitgestellt.

Quelle: Xinhua

 

 

 

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