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Deutsch-ghanaische Reformpartnerschaft für mehr Investitionen und Beschäftigung

Archivmeldung vom 12.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zahlmeister Deutschland: Ein Deuerschuldner zur ganzen Welt? (Symbolbild)
Zahlmeister Deutschland: Ein Deuerschuldner zur ganzen Welt? (Symbolbild)

Bild: Horek / Eigenes Werk

Die KfW vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen der deutsch-ghanaischen Reformpartnerschaft ein Haushaltsmitteldarlehen in Höhe von 40 Mio. EUR, um Reformen zur Erhöhung der Steuereinnahmen, der Bekämpfung von Korruption und illegalen Finanzströmen sowie eine Stärkung der Rechtsstaatlichkeit zu unterstützen.

Diese Reformen enthalten Maßnahmen zur Vereinfachung der Steuergesetzgebung und eine Optimierung der Registrierung von Unternehmen zur Bekämpfung von Geldwäsche. Dies verbessert die Rahmenbedingungen für private Investitionen. Auch vor dem Hintergrund der COVID 19-Pandemie sollen die Reformen insgesamt zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage des Landes beitragen.

"Ghana ist mit seiner diversifizierten Wirtschaft und einer unternehmerisch denkenden Bevölkerung auf einem guten Weg, den eingeschlagenen Wachstumspfad fortzusetzen. Ein effizientes und verständliches Steuersystem ist ein wichtiges Element, um mit den Eigeneinnahmen unabhängig von externen Geldgebern dringend benötigte Investitionen selbst stemmen zu können. Die ghanaische Regierung zeigt einen klar erkennbaren Willen zur Verbesserung der Transparenz und der Effektivität ihrer Strukturen und zum Reformprozess, den die KfW unterstützt," sagt Dr. Günther Bräunig, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe.

Das finanzierte Reformprogramm steht im Zusammenhang mit der 2017 im Zuge der deutschen G-20-Präsidentschaft vereinbarten Initiative "Compact with Africa" zur Unterstützung der Reformanstrengungen von sechs afrikanischen Staaten.

Laut Schätzungen des IWF liegt die Steuerquote Ghanas bei lediglich 14,8 %, zudem nimmt das Land im weltweiten "Corruption Perception Index" nur den 80. Rang ein. Weiter liegt Ghana auch beim Investitionsklima gemessen am Doing Business Ranking im unteren Bereich. Im Zuge der Maßnahmen gilt es, diese messbaren Indikatoren zu verbessern.

Quelle: KfW (ots)

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