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Frankreich erleichtert Kurzarbeit und Entlassungen

Archivmeldung vom 10.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
François Hollande (2012)
François Hollande (2012)

Foto: Materialscientist
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In Frankreich können Arbeitgeber künftig leichter Kurzarbeit anordnen und Mitarbeiter entlassen. Die französische Nationalversammlung nahm die von Arbeitgebern und Gewerkschaften ausgehandelte Arbeitsmarktreform "Flexi-Securité" mit nur wenigen Gegenstimmen an. Im Senat gilt eine Zustimmung ebenfalls als sicher.

Präsident Hollande hatte die sonst so bitter verfeindeten Parteien persönlich an einen Tisch gebracht, um der Krise entgegenzusteuern. "Sprechen Sie miteinander, schließen Sie einen historischen Kompromiss", forderte er. "Sonst wird die Regierung handeln. Aber viel besser wäre es, wenn Sie selbst diesen historischen Schritt gehen würden - und eine neue Geisteshaltung für den Arbeitsmarkt entwickeln."

Im Gegenzug für den erweiterten Spielraum der Arbeitgeber bekommen die Arbeitnehmer verbesserte Kranken- und Arbeitslosenversicherungen und Stimmrechte in den Betriebs- und Aufsichtsräten. Die Stimmung im Land ist geteilt: Am Dienstag protestierten in Paris und anderen französischen Städten tausende Menschen gegen die Reform.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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