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Steinmeier: Zerstörung syrischer Chemiewaffen "wichtiger Schritt"

Archivmeldung vom 19.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2014
Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2014

Foto: Kleinschmidt / MSC
Lizenz: CC-BY-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Laut Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist die Zerstörung der syrischen Chemiewaffen "ein wichtiger Schritt und eine bemerkenswerte Leistung": Sie zeige, "wozu die internationale Gemeinschaft in der Lage ist, wenn sie sich einig ist", sagte Steinmeier zum Abschluss der Vernichtung der syrischen Chemiewaffen auf dem US-Spezialschiff "Cape Ray" am Dienstag.

Nach der grundlegenden Übereinkunft zwischen den USA und Russland vor knapp einem Jahr hätten die Vereinten Nationen (UN) und die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) zusammen mit zahlreichen Staaten "eine historisch beispiellose Operation umgesetzt", so der Außenminister weiter. An Bord des US-Spezialschiffs waren die chemischen Kampfstoffe auf hoher See im östlichen Mittelmeer durch ein spezielles Verfahren, die sogenannte Hydrolyse, neutralisiert worden, wodurch die Kampfstoffe ihre Waffentauglichkeit verloren haben. Ein Teil der bei der Hydrolyse entstehenden Abfallstoffe sowie die bei der Hydrolyse übrigbleibenden Feststoffe werden in der bundeseigenen GEKA mbH (Gesellschaft zur Entsorgung von chemischen Kampfstoffen und Rüstungsaltlasten mbH) im niedersächsischen Munster umweltgerecht vernichtet, teilte das Außenministerium weiter mit. Dies dauere voraussichtlich fünf Monate.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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