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Russland: Zwei Greenpeace-Aktivisten wegen Piraterie angeklagt

Archivmeldung vom 02.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Arctic Sunrise
Arctic Sunrise

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

In Russland sind zwei der Greenpeace-Aktivisten, die Mitte September im Rahmen ihres Protests gegen Ölförderung in der Arktis verhaftet worden waren, wegen Piraterie angeklagt worden. Wie ein Mitarbeiter der Umweltorganisation am Mittwoch mitteilte, stammten die Aktivisten aus Brasilien und Großbritannien. Insgesamt waren im letzten Monat 30 Personen verhaftet worden.

Ein Amtsgericht in Murmansk hatte Ende September eine Untersuchungshaft von zwei Monaten angeordnet, um der russischen Justiz Zeit zu geben, wegen des Vorwurfs der bandenmäßigen Piraterie zu ermitteln. Einige der Besatzungsmitglieder des Greenpeace-Schiffes "Arctic Sunrise" hatten während der Protestaktion in der Arktis versucht, eine Ölplattform des russischen Energiekonzerns Gazprom zu entern. Daraufhin hatte die russische Küstenwache das Schiff gestürmt.

Greenpeace-Sprecher Christoph von Lieven kritisierte den gewaltsamen Einsatz gegen "friedliche Proteste" und warf der russischen Regierung vor, mehr daran interessiert zu sein, "ihre unverantwortlich handelnden Ölfirmen zu schützen als die Arktis". Für den später erhobenen Vorwurf der Piraterie gebe es zudem "absolut keine Rechtfertigung", so Greenpeace International-Geschäftsführer Kumi Naidoo.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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