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Ministerin der Vereinigten Arabischen Emirate: Nehmen sehr wohl Flüchtlinge auf

Archivmeldung vom 01.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flüchtlingzelte, syrischer Flüchtlinge, in der Türkei im September 2012
Flüchtlingzelte, syrischer Flüchtlinge, in der Türkei im September 2012

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate ist entschieden dem Vorwurf entgegengetreten, trotz großen Reichtums keine Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten Irak und Syrien aufzunehmen und ihnen zu helfen. Im Gespräch mit dem Sender phoenix (Ausstrahlung heute, 1. Dezember 2015, ab 23 Uhr in "Der Tag") betonte die Ministerin für Internationale Zusammenarbeit, Sheikha Lubna al-Qasimi, dass die Emirate seit Beginn der Flüchtlingswelle sehr wohl Hilfesuchende aufgenommen hätten. Camps in Jordanien und im Libanon würden zudem massiv finanziell unterstützt. Sie kritisierte in diesem Zusammenhang die Medien, die ihrer Ansicht nach nicht darüber berichtet hätten, dass bisher mehr als 100.000 Flüchtlinge untergebracht worden seien.

Sheikha Lubna al-Qasimi forderte mehr Kooperation mit den europäischen Staaten, etwa mit Deutschland. Denn einzelne Länder allein könnten die Flüchtlingsfrage nicht lösen, sagte sie weiter. Für die nahe Zukunft sei sie alles andere als optimistisch, da sich keine politische Lösung für Syrien abzeichne und sich die Lage dort immer mehr verschlechtere.

Die Ministerin forderte in diesem Zusammenhang mehr Engagement im Kampf gegen Terrorismus. Die Emirate würden dem "Übel Terrorismus und Extremismus" entgegentreten. Sie sehe als Hilfe gegen den Terrorismus, die Stärkung der Menschenrechte, Entwicklungshilfe und Bildung. Die Menschen müssten durch Bildung lernen, zwischen Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden, so Sheikha Lubna al-Qasimi weiter.

Quelle: PHOENIX (ots)

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