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Orbán: Weber und Timmermans scheiterten, was vorteilhaft für Ungarn ist

Archivmeldung vom 25.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Viktor Orbán (2017)
Viktor Orbán (2017)

Foto: Pymouss
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Manfred Weber und Frans Timmermans schafften es nicht, was eine gute Nachricht für Ungarn sei, weil die Ungarn keinen der Beiden wollte – äußerte sich Viktor Orbán vor Journalisten am Freitag, bezüglich des am Donnerstag gestarteten EU-Gipfels. Laut dem Bericht der ungarischen Nachrichtenagentur MTI sprach Viktor Orbán darüber, dass seine Regierung „eine in Europa beispiellose Unterstützung” von den ungarischen Wählern bekam, und mit dieser Unterstützung könnten sie verhindern, dass solche Positionsträger der Europäischen Union gewählt würden, „die die Einwanderung fördern”, zitiert "Unser Mitteleuropa".

Weiter zitiert das Online Magazin MTI: Als verpflichtend formulierte er, dass die EU solche Würdenträger nicht haben würde, die Ungarn und die mitteleuropäischen Länder nicht respektierten.

Laut ihm können die Visegrád-Länder auf wichtige Positionen in der Union hoffen. „Die V4 haben für alle Positionen mehrere, zwei oder drei Kandidaten, und wir haben gute Chancen, dass wir mit vorteilhaftem Gewicht die Visegráder Gruppe vertreten werden”- sagte er, aber konkrete Namen erwähnte Orbán nicht, da „man mit den Benennungen vorsichtig umgehen sollte”, weil sie die Chancen einiger Personen erhöhen kann, aber bei anderen Kandidaten könne sie diese auch vermindern.

Der ungarische Ministerpräsident ging auch auf die Klimaziele Ungarns ein, nachdem Ungarn neben Tschechien und Polen den die Klimaneutralität erzielenden Klimaplan der EU nicht angenommen hatte:

„Ungarn – wie auch andere Länder – hat Klimaverpflichtungen. Bis 2030 können wir diese verwirklichen, dafür haben wir Pläne, auch das Geld haben wir hierfür und dass müssen wir so erreichen, dass die Klimaziele nicht die Erhöhung der Nebenkosten der Wohnungen verursache. So können wir diese Ziele verwirklichen, dass damit auch das Klima sich verbessert, und die ungarischen Familien müssen nicht mehr Geld für die Energie bezahlen.”

Viktor Orbán sagte: Der Vorschlag war, dass sie weitergehen, und auch für 2050 Verpflichtungen übernehmen.

Mit dem Ziel sind wir einverstanden, aber solange wir es nicht sehen, woher wir dafür das Geld nehmen, bis dahin übernehmen wir es nicht – sagte er. Laut ihm falls die EU dazu die Quellen sichere, und die Modernisierung des ungarischen Energiesystems gelöst werden kann, so, dass dadurch die Familien mehr Unkosten haben, dann könne Ungarn für 2050 Verpflichtungen übernehmen. „Wir sind offen, und wir werden verhandeln” – sicherte Orbán zu.

Quelle: Unser Mitteleuropa

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