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UN-Menschenrechtsexperten verurteilen Trumps Angriffe auf Medien

Archivmeldung vom 04.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Flagge der IACHR
Flagge der IACHR

Foto: derivative work: Denelson83 Seal_of_the_Organization_of_American_States.svg: Applysense
Lizenz: CC-by-sa 3.0/de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Experten für freie Meinungsäußerung der Vereinten Nationen haben die wiederholten Angriffe des US-Präsidenten Donald Trump gegen die Presse stark kritisiert. "Seine Angriffe sind strategisch geplant, um das Vertrauen in die Berichterstattung zu untergraben und Zweifel an bewiesenen Fakten zu schüren", sagten David Kaye, UN-Sonderberichterstatter über freie Meinungsäußerung, und Edison Lanza von der interamerikanischen Menschenrechtskommission (IACHR).

Die Experten warnten, dass Trumps Rhetorik dem öffentlichen Vertrauen in die Medien schaden und Gewalt gegen Journalisten entfachen könnte. "Die Angriffe entwickeln sich entgegen den Pflichten des Landes, Pressefreiheit zu respektieren und die internationalen Menschenrechte anzuerkennen", sagten sie und verwiesen darauf, dass Trump und die Regierung im Laufe der Präsidentschaft verlangt hätten, Berichte zu untergraben, die Betrug, Missbrauch, potentiell illegales Verhalten und Falschinformationen offenlegten. Trump hätte die Medien zudem als "Feind der Amerikaner" betitelt und sie beschuldigt, die Demokratie zu verfälschen, Verschwörungstheorien zu propagieren und blinden Hass zu verbreiten. "Wir stehen hinter den unabhängigen Medien der Vereinigten Staaten – einer Gemeinschaft von Journalisten, Verlegern und Rundfunkanstalten, die schon lange zu den weltweit stärksten Vorbildern für professionellen Journalismus zählen", so der UN-Sonderberichterstatter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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