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Merkel: Freizügigkeit in EU nicht wegen Großbritannien infrage stellen

Archivmeldung vom 16.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Angela Merkel
Angela Merkel

Foto: César
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nicht bereit, das Prinzip der Freizügigkeit in der Europäischen Union anzutasten, um so Großbritannien in der EU zu halten. In einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" äußerte Merkel die Bereitschaft, mit der britischen Regierung unter Premierminister David Cameron über einen Missbrauch der Freizügigkeit zu sprechen.

"Wir werden aber Europas Grundprinzipien nicht in Frage stellen; dazu gehört das Prinzip der Freizügigkeit", sagte Merkel und verwies darauf, dass es nicht in erster Linie auf Zugeständnisse der Partner Großbritanniens ankomme, sondern auf die Briten selbst: "Die Briten müssen vor allen Dingen selbst davon überzeugt sein, dass die EU auch für sie ein wichtiges Projekt ist." In Großbritannien wird die euroskeptische Stimmung unter der Bevölkerung vielfach auf die große Zahl der Einwanderer in den vergangenen Jahren, auch aus den EU-Ländern, zurückgeführt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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