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Juncker schließt Staatsbankrott Griechenlands aus

Archivmeldung vom 02.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jean-Claude Juncker auf dem CSU-Parteitag 2014 in Nürnberg
Jean-Claude Juncker auf dem CSU-Parteitag 2014 in Nürnberg

Foto: J. Patrick Fischer
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, schließt eine Insolvenz Griechenlands trotz der erneut aufgeflammten Schuldenkrise des Landes definitiv aus. "Was ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann, ist, dass es keinen Staatsbankrott in Griechenland geben wird", sagte Juncker in einem Interview mit der "Rheinischen Post".

"Griechenland ist und bleibt fester Bestandteil der Eurozone. Aber im Gegenzug wird von Griechenland erwartet, dass es die Vereinbarungen einhält", sagte der Chef der EU-Kommission. Um die Konjunktur in den Krisenländern zu stützen, forciert Juncker das von ihm initiierte und 315 Milliarden Euro schwere Investitionsprogramm. Die Verhandlungen über die Errichtung des neuen Fonds für strategische Investitionen gingen nun in den Endspurt. "Der Fonds steht bis zum Sommer und das Geld für die ersten Projekte kann zügig fließen."

Mit dem Projekt will Juncker einen Teil der Investitionslücke in Europa schließen. "Seit 2007 sind die Gesamtinvestitionen um 430 Milliarden Euro gefallen", sagte der EU-Kommissionspräsident.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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