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Von Saboteur in belgischem Atomkraftwerk fehlt jede Spur

Archivmeldung vom 17.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kernkraftwerk Doel
Kernkraftwerk Doel

Foto: Wwuyts
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Atomexpertin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, wirft den belgischen Behörden "schwere Versäumnisse" bei der Aufklärung eines Sabotageakts im belgischen Atomreaktor Doel bei Antwerpen vor. In einem Block des wegen zahlreicher Pannen und Störungen in Verruf geratenen Meilers hatten ein oder mehrere Unbekannte im August 2014 das Ölventil einer Turbine geöffnet, woraufhin sich der Reaktor abschaltete.

Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ergaben Nachforschungen der belgischen Ermittlungsbehörden, dass es sich offen sichtlich um eine "vorsätzliche Manipulation" gehandelt hatte. Bis heute jedoch haben die belgischen Behörden offenbar keine Hinweise auf den Täter oder die Motive des Verbrechens, heißt es in einem Bericht der Bundesregierung vom 3. August. Es sei nicht einmal aus zuschließen, dass der Saboteur noch heute in dem Kraftwerk arbeite, moniert die grüne Atomexpertin. Angesichts des immensen Schadens, den bereits ein Einzeltäter in einem Atomkraftwerk anrichten könne, sei das "äußerst erschreckend".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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