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Lettland: Tausende demonstrieren gegen antirussische Schulpolitik

Archivmeldung vom 02.05.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Demonstration (Symbolbild)
Demonstration (Symbolbild)

Foto: Màrius Montón
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Tausende Menschen haben in der lettischen Hauptstadt Riga den Demonstrationszug anlässlich des 1. Mai dazu genutzt, gegen die antirussische Sprachpolitik der Regierung zu demonstrieren. Nach Angaben der Organisatoren der Demonstration nahmen bis zu 10.000 Menschen am Protestmarsch teil, darunter auch der Abgeordnete des Europäischen Parlaments Miroslav Mitrofanov sowie die Vorsitzende der Partei „Russische Union in Lettland“, Tatjana Zhdanok.

Weiter berichtet die deutsche Ausgabe von Sputnik: " Viele der Demonstranten trugen Plakate mit der Aufschrift „Lettland – mein Land, russisch – meine Sprache“. Die Demonstration ist eine Reaktion der russischsprachigen Bevölkerung Lettlands auf die Schul- und Sprachreform der aktuellen Regierung um den Präsidenten Raimonds Vejonis, die die russische Sprache in dem Land erheblich einschränken wird.

Vejonis Regierung hatte den obligatorischen Übergang aller Schulen, in denen auf Minderheitensprachen unterrichtet wird, auf Lettisch beschlossen. Kritiker warnten, dass dieser Schritt vor allem die russischsprachigen Schulen und die russischsprachige Bevölkerung in dem Land treffen wird.

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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