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Hampel/Kestner: Aufregung über mögliche russische Cyber-Angriffe ist überzogen

Archivmeldung vom 08.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Paul Hampel, MdB Niedersachsen, Bundestagsfraktion Jens Kestner, MdB, Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion aus Niedersachsen (2018)
Paul Hampel, MdB Niedersachsen, Bundestagsfraktion Jens Kestner, MdB, Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion aus Niedersachsen (2018)

Bild: AfD Deutschland

Die Regierungen der Niederlande und Großbritanniens haben schwere Vorwürfe gegen Russland erhoben. Dabei stehen tatsächliche oder vermeintliche Cyber-Angriffe aus Moskau im Mittelpunkt der Kritik aus Den Haag und London. Dazu teilt der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Paul Hampel, mit: „Erinnert sei an die Handy-Abhöraffäre von Frau Merkel zu Zeiten von US-Präsident Obama: Die gespielte Naivität der Kanzlerin war schon damals ein Klassiker schlecht inszenierter Schauspielkunst, als sie ernsthaft behauptete: ‚Abhören unter Freunden – das geht gar nicht!‘"

Hampel weiter: "Dabei hätte sie nur die 2002 erschienene Studie ‚Offensive Informationskriegsführung – Die Joint Doctrine for Information der US-Streitkräfte (Vorschrift JP 3-13)‘ der dem Kanzleramt zuarbeitenden ‚Stiftung Wissenschaft und Politik’ (SWP) nachzulesen brauchen, um die Sachlage zu erkennen. In dieser von Professor Dr. Gebhard Geiger verfassten SWP-Publikation wurde explizit festgehalten, dass offensive Informationsoperationen und insbesondere Computer-Angriffe gegen andere Staaten und ihre Infrastruktur ein zulässiges Mittel der amerikanischen Außenpolitik sind. Das war so und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Und jetzt stellt man in Den Haag und in London mit überschäumender Empörung fest, dass auch die Russen im 21. Jahrhundert angekommen sind. Und dass sie letztendlich das gleiche machen, wie es westliche Staaten seit jeher praktizieren. Sich hier selektiv aufzuregen ist ein Witz.“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Verteidigungsausschuss, Jens Kestner, ergänzt: „Statt sich über tatsächliche oder vermeintliche digitale Angriffe aus Russland theatralisch zu erregen, sollten wir lieber alle sicherheitsrelevanten Stellen in Deutschland und ihre bislang nur schwachen Kapazitäten deutlich erhöhen. Das gilt insbesondere auch für das Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) der Bundeswehr. Das wäre viel sinnvoller, als die realen Kampflagen auf den modernen Gefechtsfeldern eines umfassenden Informationskrieges anzuklagen. Was soll das heuchlerische Geschrei? Natürlich wird unser Land ausspioniert, so ist eben Realpolitik. Die Konsequenz kann aber nur lauten: Wir brauchen eine starke Spionageabwehr auf allen Ebenen. Darauf kommt es an. Punkt.“

Quelle: AfD Deutschland

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