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Möglicherweise erneute Kernspaltung in AKW Fukushima

Archivmeldung vom 02.11.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thommy Weiss  / pixelio.de
Bild: Thommy Weiss / pixelio.de

Aus dem zerstörten japanischen Atomkraftwerk Fukushima-1 werden neue Probleme gemeldet. Wie die Betreiberfirma Tepco mitteilte, gebe es im Reaktor 2 Hinweise auf eine erneute Kernspaltung. Das Unternehmen habe daher vorsorglich damit begonnen, Borsäure einzuleiten um eine mögliche Kettenreaktion unter Kontrolle zu behalten. Temperatur, Druck und radioaktive Strahlung hätten sich laut Tepco aber nicht wesentlich verändert.

Der Nordosten Japans war am 11. März von einem schweren Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert worden, das mehrere Tsunamis auslöste. Die bis zu zehn Meter hohen Wellen beschädigten auch das Atomkraftwerk Fukushima I. Nach dem Ausfall der Kühlsysteme kam es vermutlich in drei der sechs Reaktoren zu Kernschmelzen, Radioaktivität wurde frei gesetzt. Aufgrund der Menge an freigesetzten radioaktiven Stoffen ordnete die japanische Atomaufsichtsbehörde die Ereignisse auf der Internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse mit der Höchststufe 7 ("katastrophaler Unfall") ein.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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