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Schäuble will "geordnetes Insolvenzverfahren" für EU-Staaten

Archivmeldung vom 04.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Wolfgang Schäuble Bild: Büro Schäuble
Dr. Wolfgang Schäuble Bild: Büro Schäuble

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich angesichts der Milliardenhilfen für Griechenland für die Möglichkeit einer "geordneten Insolvenz" von EU-Staaten ausgesprochen.

"Wir müssen uns überlegen, wie im Extremfall Mitgliedsländer in die geordnete Insolvenz gehen können, ohne dass die Euro-Zone insgesamt gefährdet ist", sagte Schäuble der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die EU-Arbeitsgruppe zur Zukunft des Stabilitätspakts müsse "eine Art Insolvenzverfahren für Staaten" schaffen, forderte der CDU-Politiker. Auch müsse es schärfere Sanktionsmechanismen geben. "Dazu gehört auch, dass Mitgliedsländer, die gegen Regeln verstoßen, für eine bestimmte Zeit keine Zahlungen aus dem Kohäsionfonds bekommen." Der vorübergehende Verzicht auf das Stimmrecht sei ebenfalls "eine wirksame Maßnahme", sagte Schäuble. Sollte sich Athen nicht an das Sparprogramm halten, ist laut Schäuble eine spätere Zahlungsunfähigkeit Griechenlands nicht ausgeschlossen. "Sollte es zu Verstößen kommen, werden die Zahlungen ausgesetzt. Dann droht Athen wieder die Zahlungsunfähigkeit", sagte Schäuble.

Quelle: Rheinische Post

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