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Griechischer Verwaltungsminister widersetzt sich der Troika

Archivmeldung vom 06.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der neue griechische Minister für Verwaltung, Kyriakos Mitsotakis, weigert sich, der Forderungen der Troika zu entsprechen und mehr Beamte als bisher vereinbart zu entlassen. Mitsotakis sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Alle unterschriebenen Verträge werden eingehalten, mehr Entlassungen lehne ich kategorisch ab."

Weil im Staatsbudget Griechenlands bis 2014 sechs Milliarden Euro fehlen, drängen der Internationale Währungsfond und die Europäische Zentralbank, die bis 2016 vereinbarte Verabschiedung von 100.000 Staatsdienern zu beschleunigen. In den nächsten zwei Jahren soll Griechenland zunächst 14.000 Angestellte des öffentlichen Dienstes einsparen. Mitsotakis, der bisher als McKinsey-Manager tätig war, plant, die Verwaltung effizienter zu gestalten, indem er die Staatsdiener künftig nach Leistung bezahlt. "Ich werde die Beamten entweder im Guten oder mit legaler Gewalt dazu bringen, flexibler zu werden", kündigte er an.

Die Verwaltungsreform ist Voraussetzung für die nächste Kredittranche von 8,1 Milliarden Euro für Griechenland.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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