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IMK-Chef Horn gegen Schuldenschnitt für Griechenland

Archivmeldung vom 08.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/shapes:Fr�d�ric Moser / Anonymous / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/shapes:Fr�d�ric Moser / Anonymous / pixelio.de

Der Chef des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, ist gegen einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland. "Diesen Teil des Syriza-Programms halte ich für unrealistisch und auch für schädlich", sagte Horn der "Saarbrücker Zeitung".

"Wer soll den Griechen denn künftig überhaupt noch Geld leihen, wenn er stets damit rechnen muss, dass dieses Geld am Ende futsch ist?", meinte Horn. Wichtig aus Sicht der Gläubiger sei, dass Griechenland seine Schulden bediene. "Und davon ist Athen wegen der niedrigen Zinssätze und dem Primärüberschuss im Haushalt gar nicht so weit entfernt", erklärte der Ökonom.

Sobald Griechenland ein nominales Wachstum habe, werde sich der Schuldenstand dort vermindern. Hier gebe es durchaus Hoffnung. "Was allerdings nicht geht, ist, den harten Sparkurs weiter fortzusetzen, weil er das Wachstum immer weiter drücken würde", sagte Horn. In diesem Falle käme Griechenland nie von seinen Schulden herunter. "Vor diesem Hintergrund müssen diejenigen, die eine Fortsetzung dieses harten Sparkurses fordern, auch mal sagen, wie Griechenland unter diesen Bedingungen seine Schulden weiter bedienen soll", meinte der IMK-Chef.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (ots)

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