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Niederlande richten über das Schicksal der bei Reportern konfiszierter MH17-Funde

Archivmeldung vom 14.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gericht: Urteil. Bild: flickr.com/sfalkow
Gericht: Urteil. Bild: flickr.com/sfalkow

Ein niederländisches Gericht hat beschlossen, einen Teil der MH17-Materialien, die bei den niederländischen Reportern Stefan Beck und Michel Spekkers nach ihrer Donbass-Reise beschlagnahmt wurden, zu vernichten, wie Beck am Freitag via Facebook mitteilte. Dies schreibt die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik".

Weiter heißt es im Beitrag auf der Webseite: "Demnach werde ein Teil der Daten kopiert.  Zudem erklärte das Gericht die Sicherstellung der Funde für durchaus begründet.

„Wir versuchen, den Ermittlungsorganen einen Gegenvorschlag zu machen. Wir hoffen, dass sie diesen annehmen werden. Im Gegenfall werden wir den Gerichtsbeschluss anfechten“, schrieb Beck.

Am 7. Januar hatte die Polizei von Amsterdam zwei niederländischen Journalisten, die im Donbass zur MH17-Katastrophe recherchiert hatten, sämtliche Foto-, Video- und Tonaufzeichnungen sowie aufgefundene Wrackteile abgenommen.

Stefan Beck und Michel Spekkers hatten eine Woche im ostukrainischen Kriegsgebiet verbracht und am Absturzort der malaysischen Passagiermaschine MH17 nach eigenen Angaben Wrackteile gesammelt, mit Zeugen gesprochen, Fotos und Videos gedreht. Nach der Rückkehr nach Amsterdam wurden die beiden am Flughafen von der Polizei aufgehalten. Diese nahm ihnen sämtliche Funde sowie alle Medienträger weg. Beck und Spekkers beschuldigen die niederländischen Behörden, die zur MH17-Katastrophe ermitteln, der Fahrlässigkeit.

Die niederländische Staatsanwaltschaft begründete die Beschlagnahme der Materialien mit dem Verdacht, dass beide nicht alle für die Ermittlung relevanten Funde freiwillig abgeben würden.

In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Untersuchung."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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