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Trump und Kim zu Gipfel in Hanoi zusammengekommen

Archivmeldung vom 27.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Donald Trump und Kim Jong-un (2017)
Donald Trump und Kim Jong-un (2017)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un sind am Mittwoch in Vietnam zu ihrem zweiten gemeinsamen Gipfeltreffen zusammengekommen. Gegen 18:30 Uhr Ortszeit (12:30 Uhr deutscher Zeit) trafen sie in einem Hotel in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi aufeinander. Sie begrüßten sich mit einem langen Handschlag.

Zu Beginn sagte Trump, dass er damit rechne, dass der Gipfel "mindestens genauso erfolgreich" sein werde wie ihr erstes Aufeinandertreffen, "wenn nicht noch großartiger". Nach einem kurzen Einzelgespräch wollen beide ihr Treffen bei einem Abendessen in Begleitung von Gästen und Dolmetschern fortführen. Für das Vier-Augen-Gespräch zwischen Trump und Kim sind etwa 20 Minuten eingeplant. Das Abendessen soll nach US-Angaben circa anderthalb Stunden dauern. Am Donnerstag sollen zum Abschluss des zweitägigen Gipfels weitere Gespräche stattfinden, wobei der Zeitplan dafür noch nicht veröffentlicht wurde. Im Vorfeld hatte der US-Präsident dem nordkoreanischen Machthaber wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand versprochen, sollte Kim die vereinbarte Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel umsetzen.

Der erste Trump-Kim-Gipfel hatte im Juni 2018 in Singapur stattgefunden. Danach hatten beide Seiten betonte Harmonie ausgestrahlt. Dass es überhaupt zu so einem Treffen kam, galt schon als Sensation. Nordkorea beteuerte die Bereitschaft zur Abrüstung von Atomwaffen, besteht seitdem aber auch auf Zugeständnissen. Mit großen Fortschritte wird beim Gipfel in Hanoi laut Kommentatoren nicht gerechnet, die Erwartungen sind dennoch sehr hoch. Trump war zuletzt innenpolitisch heftig unter Druck geraten. Während er sich beim Gipfel mit Kim befindet, findet im US-Kongress eine mit Spannung erwartete Anhörung mit Trumps früherem Anwalt Michael Cohen statt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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