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Merz sieht Österreichs Corona-Strategie als Vorbild

Archivmeldung vom 09.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Friedrich Merz (2017)
Friedrich Merz (2017)

Foto: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de
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Die Originaldatei ist hier zu finden.

CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz sieht die Strategie von Österreich zur Lockerung der Corona-Maßnahmen als Vorbild für Deutschland. "Sebastian Kurz hat in Österreich sehr früh mit einheitlichen Maßnahmen für das ganze Land begonnen", sagte Merz am Donnerstag der "Bild".

Das könne ein Weg auch für Deutschland sein. Merz sprach für ein Lockerungsverfahren bei den Corona-Maßnahmen aus. "Es kann ein Verfahren sein mit Versuch und Irrtum, dass man also möglicherweise lockert, aber dann nach einigen Tagen, wenn die Infektionszahlen wieder sehr stark ansteigen, diese Lockerung auch wieder zurück nimmt." So etwas zu machen, würde kein Fehler der Bundesregierung oder der Landesregierung sein, so der CDU-Politiker. Konkret sagte Merz zu einer Lockerungsstrategie: "Das Wichtigste wird sein, dass die Schulen wieder sukzessive öffnen, dass die Kinder wieder in die Schule gehen können."

Der ehemalige Unionsfraktionschef äußerte sich auch zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt. Unter anderem warnte er vor einer hohen Arbeitslosigkeit infolge der Coronakrise. "Wir werden eine hohe verdeckte Arbeitslosigkeit in der Kurzarbeit haben, die haben wir jetzt schon." Es werde eine "stark steigende unmittelbar sichtbare Arbeitslosigkeit" sein, "aber das alles ist am Ende des Tages beherrschbar - vorausgesetzt, wir sorgen dafür, dass wir eine wettbewerbsfähige Wirtschaft in Deutschland und in Europa haben", so Merz. Dabei sind zwei Punkte für ihn unabdingbar. "Erstens: wir müssen eine soziale Marktwirtschaft bleiben und dürfen nicht schrittweise in eine Staatswirtschaft abrutschen." Als zweites müsse eine Globalisierung weiter möglich sein. "Deutschland ist auf funktionierende Exportmärkte angewiesen", sagte Merz der "Bild".

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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