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Merkel trifft am Donnerstag Greta Thunberg und weitere Klimaaktivistinnen in Berlin

Archivmeldung vom 14.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Greta Thunberg im April 2019
Greta Thunberg im April 2019

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am kommenden Donnerstag eine Gruppe von Klimaaktivistinnen um Greta Thunberg und Luisa Neubauer zu einem Meinungsaustausch im Kanzleramt treffen. Dies meldet das online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Wie der Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag mitteilte, wolle die Bundeskanzlerin mit den Vertreterinnen von Klimabewegung Fridays for Future den nationalen und internationalen Klimaschutz erörtern. Er fügte auch hinzu, dass die deutsche Regierungschefin junge Menschen unterstütze, die auf die Straße gingen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.

Medienberichten zufolge sollen neben Thunberg und Neubauer auch die beiden Belgierinnen Anuna de Wever und Adélaïde Charliér bei Merkel dabei sein. Die vier Aktivistinnen hatten die EU vor knapp einem Monat gemeinsam zu Maßnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe aufgerufen. In einem offenen Brief forderten sie unter anderem den sofortigen Stopp von Investitionen in fossile Brennstoffe und von  Subventionen für fossile Brennstoffe sowie die Festlegung verbindlicher CO2-Budgets. Das Schreiben haben bislang mehr als 120.000 Menschen unterzeichnet.

Viele Umweltorganisationen halten das bevorstehende Treffen für ein wichtiges Signal.

„Die Bundeskanzlerin muss die EU noch in diesem Jahr zu einem verbesserten Klimaziel für 2030 von mindestens minus 55 Prozent führen und alles dafür tun, dass auch eine darüber hinausgehende Zielgröße möglich wird“, sagte Lutz Weischer von Germanwatch.

Die Bundeskanzlerin will die deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um beim Thema Klimaschutz voranzukommen. Zuvor hatten Thunberg und Neubauer der Bundesregierung vorgeworfen, sich nicht ausreichend für das Klima einzusetzen. Die jungen Klimaaktivistinnen fordern unter anderem, dass Regierungen in aller Welt endlich anfangen müssten, die Klimakrise als eine Krise zu betrachten.

Das Treffen mit Merkel fällt für Thunberg mit dem zweiten Jahrestag des Beginns ihres Klimaprotests zusammen. Am 20. August 2018 hatte sich die damals 15-jährige Schwedin vor den Reichstag in Stockholm gesetzt, um ihre Regierung zu einem stärkeren Handeln gegen die Klimakrise aufzufordern. Daraus ist die internationale Klimabewegung Fridays for Future entstanden."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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