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Außenhandelspräsident Börner kritisiert geplanten EZB-Anleihekauf

Archivmeldung vom 19.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Anton Börner Bild: BGA
Anton Börner Bild: BGA

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden EZB-Entscheidung zu einem Aufkaufprogramm von Staatsanleihen hat der Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel, Anton Börner, vor einer weiteren Lockerung der Geldpolitik im Euro-System gewarnt. Stattdessen forderte Börner weitreichendere Reformanstrengungen in den Krisenländern der Eurozone. "Die sogenannten Warmwasserländer müssen endlich hart sanieren", sagte Börner gegenüber "Bild".

Bei einem niedrigen Euro würden Länder wie Italien, Spanien, Griechenland oder Frankreich dies niemals tun. "Sie verstehen nur die harte Sprache und harte Taten der Kapitalmärkte", fügte Börner an.

Der EZB-Rat kommt am Donnerstag in Frankfurt zusammen und könnte über ein Ankaufprogramm für Staatsanleihen in Milliardenhöhe entscheiden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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