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BSI analysiert mögliche Ausspähung deutscher Kommunikationsnetze

Archivmeldung vom 15.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Sitz des BSI in Bonn
Sitz des BSI in Bonn

Foto: Leit
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) analysiert derzeit eine mögliche Ausspähung deutscher Kommunikationsnetze durch den britischen Geheimdienst GCHQ und den US-Geheimdienst NSA. Das BSI bestätigte am Sonntag, dass es über den im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" dargestellten Sachverhalt unterrichtet sei.

Gemeinsam mit anderen Behörden sei man "im Rahmen der Analyse des Sachverhalts aktiv". Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, der GCHQ und die NSA verfügten über verdeckte Zugänge zu deutschen Kommunikationsnetzen für die technische Überwachung.

Demnach könnten die Geheimdienstanalysten auch wichtige Netzverbindungsstellen wie einzelne Router visualisieren – und sogar Endgeräte wie Rechner, Smartphones und Tablets, sofern sie mit dem Internet verbunden sind.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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