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UN-Sondergesandter für Syrien dringt auf Lösung im Bürgerkrieg

Archivmeldung vom 16.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Staffan de Mistura im September 2011
Staffan de Mistura im September 2011

Foto: Jaffnaanna
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, hat auf eine rasche Lösung des Bürgerkriegs im Land gedrängt. Der seit fast vier Jahren herrschende Konflikt habe Syrien in seiner Entwicklung um 40 Jahre zurückgeworfen, erklärte de Mistura am Donnerstag in Genf. Es handele sich um die schlimmste humanitäre Krise seit dem Ende de zweiten Weltkriegs.

Im ganzen Land lebten die Menschen in ständiger Angst vor Angriffen, Entführungen und Hinrichtungen. Es gebe mittlerweile 7,6 Millionen syrische Vertriebene und 3,3 Millionen Flüchtlinge. Zwölf Millionen Menschen seien auf humanitäre Hilfen angewiesen, drei Millionen Kinder könnten nicht mehr zur Schule gehen. Es müsse noch in diesem Jahr eine politische Lösung für den Konflikt gefunden werden, betonte der UN-Sondergesandte.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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