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G7-Gipfel: Merkel für mehr Gleichberechtigung

Freigeschaltet am 24.08.2019 um 10:51 durch Andre Ott
EUDSSR: Der Unterschied zwischen der UDSSR und der Europäischen Union (Symbolbild)
EUDSSR: Der Unterschied zwischen der UDSSR und der Europäischen Union (Symbolbild)

Bild: Mus Lim (Talk | contribs) /COO / Eigenes Werk

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dafür plädiert, sich bei dem G7-Gipfel im französischen Biarritz für mehr Gleichberechtigung einzusetzen und die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen zu beseitigen.

"Ich hoffe, dass wir uns auf eine klare Aussage einigen können, vor allem gegen Gewalt an Frauen", sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Auch andere Themen, zum Beispiel die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die gleiche Entlohnung, sollten auf der Tagesordnung stehen. Eine zentrale Rolle beim G7-Gipfel werde das Thema Klimaschutz spielen. "In ganz besonderer Weise sind wir aufgerüttelt durch die schrecklichen Brände im Amazonas", so die Bundeskanzlerin weiter. Beim Gipfel werde es auch darum gehen, zu klären, wie "wir da unterstützen und helfen können".

Ziel sei, "einen klaren Aufruf zu senden, dass alles getan werden muss, damit der Regenwald aufhört zu brennen", so die CDU-Politikerin. Der französische Präsident Emmanuel Macron habe Recht: "Unser Haus brennt - und da können wir nicht schweigen." Zudem hob Merkel die Bedeutung des Gipfelformats hervor. "Miteinander zu sprechen, ist allemal besser als übereinander - und G7 ist dafür eine hervorragende Möglichkeit", so die Bundeskanzlerin. Zu den weiteren Themen des Gipfels gehörten Fragen der Weltgesundheit, die Digitalisierung sowie die Partnerschaft mit Afrika. "Wir wissen, dass es zwischen uns, den Industrieländern, den G7-Ländern, und den afrikanischen Staaten noch riesige Ungleichheiten gibt", sagte Merkel. Die Partnerschaft mit Afrika solle deshalb weiter vertieft werden. "Nur wenn sich Afrika gut entwickelt, wird die Welt insgesamt eine gute Entwicklung nehmen können", so die Bundeskanzlerin weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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