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Hedgefonds-Manager warnt vor Währungskrieg

Archivmeldung vom 03.03.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: I-vista / pixelio.de
Bild: I-vista / pixelio.de

Der Chef des größten Hedgefonds der Welt warnt vor einer globalen Abwärtsspirale aus Währungskriegen, Nationalismus und regionalen Spannungen: "Es ist schon der Fall, dass wir in harten Zeiten wie diesen mehr Spannungen und Konflikte sehen und mehr Populismus aufkommt", sagte Ray Dalio, Gründer und Chef von Bridgewater Associates, im Gespräch mit dem "Handelsblatt".

"Die Menschen haben es satt, dass die Politiker nicht ihr Leben verbessern. Es gibt wieder den Wunsch nach einem starken politischen Führer, der die Kontrolle übernimmt und dafür sorgt, dass ‚die Züge pünktlich fahren‘. Es gibt eine Ablehnung regierender Eliten, es gibt Feindseligkeit zwischen Personen unterschiedlicher wirtschaftlicher, ethnischer und sozialer Herkunft", sagte der vielfache Milliardär.

Dalio, dessen Hedgefonds-Unternehmen als das weltweit erfolgreichste gilt, warnte auch vor einem Währungskrieg zwischen den großen Industrienationen. "Wir werden eine ganze Menge an Abwertungen sehen mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des jeweiligen Landes zu erhöhen", sagte er. Das sei eine Parallele zu den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. "Mit dem Ergebnis, dass am Ende wieder alle dort standen, wo sie begonnen hatten."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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