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CRASH - Verein für Opferrechte erhebt schwere Vorwürfe gegen Air France

Archivmeldung vom 12.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Mönchengladbacher Verein CRASH e.V. erhebt schwere Vorwürfe gegen Air France. Anlass ist der Absturz des Airbus mit der Flugnummer AF 447 über dem Atlantik, bei dem 228 Menschen ums Leben gekommen sind.

"Das Flugzeug befand sich nicht auf dem neusten, von Airbus geforderten Stand", sagt Dr. Christof Wellens, 1. Vorsitzender der CRASH Opferhilfe. "Es war bekannt, dass die Fluggeschwindigkeitsmesser Fehlfunktionen haben. Deshalb galt die Weisung von Airbus, diese auszuwechseln."

Auch waren Air France ähnliche Probleme bei der automatischen Steuerung des A 330 bekannt, so Wellens. Hintergrund: "Am 7. Oktober 2008 kam es zu einem Beinahe-Absturz eines Quantas A 330, weil der Flugcontrollcomputer verrückt spielte." Die Untersuchung dieses Zwischenfalls dauert noch an. Möglicherweise waren die ausgefallenen Fluggeschwindigkeitsmesser im Zusammenspiel mit einem fehleranfälligen Flugkontrollsystem fatal. Air France rüstet nun alle Fluggeschwindigkeitsmesser um. Zu spät für die 228 Passagiere von AF 447.

Der Verein CRASH ist seit 2001 aktiv, um Opfern von Flugunfällen zu helfen. Er wurde von Angehörigen der Concorde-Katastrophe von Paris gegründet und hat seit dem in vielen Fällen Soforthilfe bereit stellen können. CRASH will insbesondere Menschen helfen, die plötzlich unverschuldet durch ein Unglück in seelische, rechtliche und finanzielle Notlagen geraten. Vorsitzender des Vereins ist der Mönchengladbacher Opfer-Anwalt Dr. Christof Wellens von der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Backes + Partner.

Die Mönchengladbacher Kanzlei Dr. Backes + Partner vertrat im Concorde-Fall 22 Opferfamilien mit über 150 Angehörigen. Beim Absturz der Concorde der Air France am 25. Juli 2000 bei Paris waren 113 Passagiere ums Leben gekommen, darunter 42 aus Nordrhein-Westfalen. Aus Mönchengladbach stammten 13 Opfer. Angehörige von Opfern des Flugzeugabsturzes über dem Atlantik können sich an den gemeinnützigen Verein unter der Telefonnummer 02161-309085, E-Mail [email protected] wenden.

Quelle: Crash e.V.

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