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NRW-Finanzminister: Steuerfahnder prüfen Luxemburger Dokumente

Archivmeldung vom 08.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dr. Norbert Walter-Borjans Bild: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann
Dr. Norbert Walter-Borjans Bild: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann

Nordrhein-Westfalens Steuerfahnder sollen die Geheim-Dokumente überprüfen, die mehreren Medien über die Steuerspar-Modelle Luxemburgs für internationale Konzerne vorliegen. "Die Steuerfahndung von Nordrhein-Westfalen wird sich die Leak-Daten mit Interesse ansehen - ebenso wie das Finanzministerium", sagte Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

"Konzerne, ihre Berater und allzu hilfsbereite Entscheider in einigen Ländern schaffen in Deutschland jährlich schätzungsweise 130 Milliarden Euro durch quasi-legale Konstrukte beiseite", sagte Walter-Borjans. "Dieses Geld fehlt uns für dringend notwendige Investitionen in Bildung, in Kitas und in Straßen", kritisierte er. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass auch deutsche Konzerne wie Eon, die Deutsche Bank oder Fresenius zwischen 2008 und 2010 von Steuerspar-Möglichkeiten in Luxemburg stark profitierten.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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