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Handelsökonom Felbermayr kritisiert Sanktionspolitik des Westens

Archivmeldung vom 01.07.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.07.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Gabriel Felbermayr (2018), Archivbild
Gabriel Felbermayr (2018), Archivbild

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der österreichische Handelsökonom Gabriel Felbermayr hält die westlichen Sanktionen gegen Russland für halbherzig. "Moskau schlägt sich weit besser als gedacht, weil die Sanktionen von Europa und den USA nicht konsequent genug waren", sagte der Präsident des Wiener Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo) dem "Spiegel".

So hätten die Maßnahmen gegen russische Banken, die im Westen noch vor Kurzem als "Atombombe" bezeichnet worden waren, wegen zahlreicher Schlupflöcher kaum Wirkung entfaltet.

Das Einfrieren der Währungsreserven habe Moskau durch steigende Energieeinkünfte ausgleichen können. Das europäische Ölembargo trete erst in einigen Monaten in Kraft. Als großes Versäumnis stuft der Ökonom zudem den Verzicht auf gemeinsame Importzölle des Westens gegen russische Rohöl-Lieferungen ein. Mit einem entsprechenden Gemeinschaftsbeschluss hätte sich ein "erheblicher Teil der russischen Extraprofite abschöpfen lassen", sagte Felbermayr.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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