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Papst spendet Segen "Urbi et Orbi" - hinter verschlossenen Türen

Archivmeldung vom 14.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Papst Franziskus mit Bischoff beim klassischen "Satanistengruß" (2017)
Papst Franziskus mit Bischoff beim klassischen "Satanistengruß" (2017)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Papst Franziskus hat den Gläubigen zu Ostern den traditionellen Segen "Urbi et Orbi" (Der Stadt und dem Erdkreis) gespendet - wegen der Coronakrise allerdings hinter verschlossenen Türen.

Die Formel wird nur zu feierlichen Anlässen verwendet - üblicherweise zu Weihnachten, Ostern und nach einer Papstwahl. Sie gilt als wichtigster Segen der katholischen Kirche. Aufgrund der aktuellen Krise hatte Franziskus einmalig bereits am 27. März einen solchen Sondersegen gespendet.

Zu der traditionellen Ostermesse finden sich normalerweise Zehntausende auf dem Petersplatz in Rom ein. In diesem Jahr fand aber auch die Messe im Petersdom unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bereits in der Messe zur Osternacht hatte Franziskus die Gläubigen aufgerufen, auch in "dunkelster Stunde" Hoffnung zu haben. "Die Dunkelheit und der Tod haben nicht das letzte Wort", so der Papst.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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