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NRW-Integrationsminister für hartes Vorgehen bei Schutz von EU-Außengrenzen

Archivmeldung vom 04.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Joachim Stamp (2018)
Joachim Stamp (2018)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nordrhein-Westfalens Minister für Integration und Flüchtlinge, Joachim Stamp (FDP), befürwortet ein hartes Vorgehen beim Schutz der EU-Außengrenzen. "Wir müssen jetzt alle besonnen reagieren und dürfen keine falschen Hoffnungen bei den Flüchtlingen in der Türkei wecken. Die EU-Außengrenzen müssen in aller Konsequenz geschützt werden", sagte Stamp der "Welt".

Man könne "jetzt keine Wanderungsbewegung Richtung Europa zulassen, weil sich dann möglicherweise neben den syrischen Flüchtlingen noch weitere Menschen aus anderen Ländern anschließen", so der FDP-Politiker weiter. Zugleich forderte er rasche Hilfen, damit sich die dramatische Situation in den Lagern auf den griechischen Inseln verbessert.

"Kurzfristig könnte die Situation vor Ort verbessert werden, wenn etwa mit dem Technischen Hilfswerk und anderen Organisationen für einwandfreie hygienische und medizinische Verhältnisse gesorgt wird. Ich halte es für notwendig, dass Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge die griechischen Behörden vor Ort unterstützen und mit Kollegen aus anderen Ländern in einer Entscheider-Taskforce die Anträge abarbeiten", so der nordrhein-westfälische Integrationsminister.

Familien mit erkrankten Kindern sollten in den griechischen Auffanglagern innerhalb der EU verteilt werden und ein Asylverfahren durchlaufen. "Wenn Deutschland sich mit anderen Ländern auf eine EU-weite Verteilung verständigen kann, dann wird sich Nordrhein-Westfalen entsprechend beteiligen", sagte Stamp der "Welt". Man habe eine Verantwortung dafür, dass wegen der schlechten hygienischen und medizinischen Zustände in den Einrichtungen keine Menschen zu Schaden kämen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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