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DIW-Präsident Fratzscher: "Europa hat bisher besser abgeschnitten als die USA"

Archivmeldung vom 05.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Marcel Fratzscher (2017)
Marcel Fratzscher (2017)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat sich besorgt über die wirtschaftliche Situation in den USA geäußert. Europa und insbesondere Deutschland hätten die Corona-Krise bisher deutlich besser gemanagt, betonte Fratzscher am Mittwoch im Inforadio vom rbb.

Verglichen damit herrsche in den USA "Chaos": "Für mich ist das Beispiel USA eines, wie man eigentlich mit einer starken Volkswirtschaft politisch so viel falsch machen kann, dass man seinem eigenen Land viel Schaden zufügt." Die amerikanische Führung habe keine "klare Strategie", wie man die Zahl der Corona-Infizierten "so schnell wie möglich runterbringt". So sei es beispielsweise versäumt worden, "frühzeitig Schließungen vorzunehmen" oder "eine Maskenpflicht für alle zu verordnen".

Der DIW-Präsident kritisierte, in den USA mache bei der Pandemie-Bekämpfung "jeder was er will". Das habe natürlich auch ökonomische Konsequenzen: "Die USA haben sehr viel schlechter abgeschnitten als wir das vorher erwartet hatten, weil der Staat letztlich nicht sehr klug gehandelt hat. ... Die Menschen haben Angst, die Unternehmen sind extrem verunsichert, noch verunsicherter als hier." Die Unterschiede zwischen den USA und Europa zeigten sich auch darin, dass der Kurs des Euro im Verhältnis zum Dollar gestiegen sei. Der steigende Wert des Euro in der Corona-Krise sei ein "Vertrauensbeweis für die gute Reaktion, aber auch für die starke Solidarität in Europa".

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)


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