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US-Delegation besucht Donbass

Archivmeldung vom 09.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Ukraine: Ein zerstörtes Haus im Donbass, 22 Juli 2014
Ukraine: Ein zerstörtes Haus im Donbass, 22 Juli 2014

Foto: NEWS UTR - https://www.youtube.com/watch?v=iDdGrE-DypQ
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Eine US-Delegation unter der Leitung des US-Militärattachés in Kiew, Brittany Stewart, hat das Gebiet der Militäroperation im Donbass besucht. Das teilte der Operativstab der vereinigten ukrainischen Streitkräfte am Freitag mit.

Weiter ist auf der deutschen Webseite des russischen online Magazins "SNA News" zu lesen: "„Der stellvertretende Kommandeur der Streitkräfte, Eduard Moskaljow, informierte die amerikanische Delegation über die aktuelle Sicherheitspolitik und die operative Situation an der Front“, schrieb der Stab auf Facebook. US-Vertreter besuchten auch die Einheiten der ukrainischen Armee, die Aufgaben an der Kontaktlinie erfüllen.

„Die US-Regierung ist zutiefst besorgt über die Situation an den Grenzen der Ukraine und unterstützt in jeder Hinsicht die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine“, sagte Stewart.

Zuvor hat Stewart Russland der „ständigen Aggression gegen die Ukraine“ beschuldigt. Moskau reagierte scharf auf diese Äußerungen; der US-Militärattaché in Moskau wurde demnach sofort ins Verteidigungsministerium eingeladen. Russlands Ministerium betonte, dass Stewarts Äußerungen „lügnerische Aussagen enthalten, provokant sind und die ukrainische Seite zu einer militärischen Lösung des internen Konflikts im Donbass drängen“.

Präsident Wladimir Selenski war am Donnerstag im Donbass, wo er die Frontlinie besuchte und sich mit dem Militär unterhielt. Dmitri Kozak, stellvertretender Leiter der russischen Präsidentschaftsverwaltung, sagte, er sehe keinen Zusammenhang zwischen Selenskis Donbass-Reise und der Zuspitzung der Lage in der Region.

Die Spannungen nahmen im Februar dieses Jahres zu: Es gab einen Mordversuch gegen den Bataillonskommandeur der Volksmiliz Donezk, ukrainische Sicherheitskräfte beschossen aus Mörsern die Ortschaft Gorlowka und den Stadtrand von Donezk, die Kämpfe verschärften sich. Die selbsternannten Republiken sind der Meinung, dass Kiew eine groß angelegte Offensive vorbereitet und weitere Truppen an die Kontaktlinie zieht. Im März bezeichnete der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Ruslan Khomtschak, dieses Szenario als möglich.

Kiews Streben in die Nato

Selenski bat in einem jüngsten Telefongespräch mit dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg um die Aufnahme der Ukraine in die Nato. Die Nato sei der einzige Weg, um den Krieg im Donbass zu beenden, sagte Selenski laut einer Mitteilung. Schon jetzt beteiligt sich die Ukraine an Nato-Übungen wie das Manöver „Defender Europe 2021“.

Doch laut der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, wird die Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato eher zu einer weiteren Eskalation führen.

„Eine hypothetische Mitgliedschaft in der Allianz wird trotz den Erwartungen in Kiew keinen Frieden in die Ukraine bringen, wird aber ganz im Gegenteil zu einer weitgehenden Eskalation der Lage im Südosten führen und könnte unumkehrbare Folgen für die ukrainische Staatlichkeit haben“."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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