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Ex-Kohl-Berater Teltschik hält Merkels Russland-Politik für den falschen Weg

Archivmeldung vom 25.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Horst Teltschik (2008)
Horst Teltschik (2008)

Foto: Harald Dettenborn
Lizenz: CC-BY-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Ungewohnt deutliche Kritik am Verhalten des Westens und von Bundeskanzlerin Angela Merkel gegenüber Russland übt Horst Teltschik. Der ehemalige außenpolitische Berater von Helmut Kohl hält nichts von Sanktionen, wie er der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen sagte. "Sie verschärfen die Spannungen nur." Die Russen seien zudem mit Sanktionen nicht zu bestrafen, weil die russische Bevölkerung es gewohnt sei, zu leiden.

Teltschik fordert "politischen Dialog und Kooperation". "Die USA und die NATO hätten verhandeln und Russland in das Raketenabwehrsystem einbeziehen müssen."

Deutschland müsse zudem begreifen, "dass wir nicht die Rolle der Schweiz übernehmen können. Als größtes Land im Herzen von Europa ist Deutschland in eine Führungsrolle gekommen. Wir müssen internationale Verantwortung übernehmen, aber allein sind wir dafür nicht stark genug. Wir müssen gemeinsam mit Frankreich, Großbritannien und Polen für den Frieden eintreten", so Teltschik.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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