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Weltweite Rüstungsausgaben leicht gesunken

Archivmeldung vom 13.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Andreas Dengs, www.photofreaks.ws / pixelio.de
Bild: Andreas Dengs, www.photofreaks.ws / pixelio.de

Die weltweiten Rüstungsausgaben sind laut einer neuen Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. 2014 betrugen die weltweiten Militärausgaben gut 1,7 Billionen Euro und damit 0,4 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Insbesondere die Kürzung im Rüstungsetat der Vereinigten Staaten habe zu dem Rückgang geführt, teilten die Friedensforscher am Montag mit.

Rechne man die USA heraus, seien die Rüstungsausgaben gestiegen. Insbesondere in Osteuropa stiegen laut Sipri die Militärausgaben, aber auch im Mittleren Osten und Afrika. "Während sich die weltweiten Militärausgaben kaum verändert haben, sehen wir in einigen Regionen, etwa den Mittleren Osten sowie Afrika, weiterhin einen rapiden Anstieg der Militärausgaben", sagte Sam Perlo-Freeman von Sipri mit Blick auf die Zahlen. So hat etwa Saudi-Arabien seine Militärausgaben kräftig erhöht: Gegenüber 2013 gingen sie im zurückliegenden Jahr um 17 Prozent nach oben.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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