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Journalistenverbände warnen Erdogan vor Einschränkung der Pressefreiheit

Archivmeldung vom 14.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Allie_Caulfield, on Flickr CC BY-SA 2.0
Bild: Allie_Caulfield, on Flickr CC BY-SA 2.0

Angesichts immer neuer Angriffe auf Journalisten und Medien in der Türkei warnen Journalisten-Verbände den Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor einer weiteren Einschränkung der Pressefreiheit. "Präsident Erdogan und seine Regierung haben das feindselige Klima gegen kritische Medien nach Kräften angeheizt. Ihre Aufgabe wäre es, Journalisten zu schützen, und nicht, sie wie Staatsfeinde zu behandeln", sagte Michael Rediske, Vorstand von "Reporter ohne Grenzen", gegenüber "Bild".

Die Chefin der DJU, Cornelia Haß, kritisierte, in der Türkei werde "die Pressefreiheit mit Füßen getreten und zwar von Vertretern einer angeblich demokratischen Partei, die in einem demokratischen Land an die Macht drängt. Dafür ist ihr offenbar jedes Mittel recht, auch wenn Gewalt gegen freie Presse mit Demokratie nichts mehr zu tun hat." Sie wünsche "den Kolleginnen und Kollegen, die in den türkischen Medien arbeiten und aus der Türkei berichten, den Mut und die Standhaftigkeit, die AKP-Methoden zu entlarven und deutlich zu machen, dass Pressefreiheit nicht mit Steinwürfen, Einschüchterungen und Tritten zerstört werden kann und dass es in dieser Auseinandersetzung um die Freiheit des ganzen Landes geht", sagte Haß.

DJV-Chef Michael Konken hatte zuvor bereits die Bundesregierung zum Eingreifen aufgefordert: Man dürfe nicht zusehen, wie "die Reste einer freien Presse in der Türkei zu Grabe getragen werden".

Vergangene Woche hatten AKP-Anhänger Redaktionsräume der türkischen Zeitung "Hürriyet" verwüstet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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