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Atlantik-Brücke sieht Trumps Kandidatur mit Bedenken

Archivmeldung vom 01.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Friedrich Merz Bild: Kai Mörk / de.wikipedia.org
Friedrich Merz Bild: Kai Mörk / de.wikipedia.org

Der Verein Atlantik-Brücke zur Stärkung der deutsch-amerikanischen Freundschaft sieht mit einigen Bedenken, dass die Republikaner zur US-Präsidentenwahl möglicherweise Donald Trump aufstellen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" nannte der Vorsitzende Friedrich Merz die Auftritte Trumps "irritierend". Er hoffe, dass die beiden großen US-Parteien nach dem Vorwahlkampf Kandidaten nominierten, "die das Land zur Mitte hin einigen und nicht weiter spalten", sagte der frühere CDU-Politiker. Wenn die Republikaner das Land befrieden wollten, dürften sie nicht Trump nominieren.

Merz sagte, das deutsch-amerikanische Verhältnis sei heute rationaler als früher. Die Abwägung eigener Interessen spiele mittlerweile eine größere Rolle als die große Emotionalität in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals seien noch viele amerikanische Soldaten in Deutschland stationiert gewesen. "Alleine deshalb gab es viele persönliche und familiäre Beziehungen", erklärte der Vorsitzende der Atlantik-Brücke. "Trotzdem müssen wir uns auf dieser Seite des Atlantiks darüber im Klaren sein, dass es ein strategisches Interesse gibt, die Partnerschaft mit Amerika auch im 21. Jahrhundert fortzusetzen."

Das Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA könne dazu beitragen. Der Abschluss dieses Abkommens bleibe auch nach den US-Wahlen auf der Tagesordnung, sagte Merz. Er äußerte teilweise Verständnis für die Kritik an dem Abkommen. Dies gelte insbesondere für die "katastrophale Kommunikationsstrategie" der EU-Kommission, die das Verhandlungsmandat über Monate geheim gehalten habe. "Hier sind die Kommission und alle Befürworter ohne Not in die Defensive geraten, und jetzt kämpft man an gegen Vorurteile, halbe Wahrheiten und emotionale Beweggründe gegen TTIP." Wenn das Abkommen irgendwann vorliege, werde sicherlich ein großer Teil der Kritik in sich zusammenfallen, weil die von den Kritikern genannten Punkte dann gar nicht in das Vertragswerk aufgenommen sein würden.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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