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Großinvestor Soros: Griechenland kann seine Schulden "niemals zurückzahlen"

Archivmeldung vom 07.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Klaus Brüheim  / pixelio.de
Bild: Klaus Brüheim / pixelio.de

Laut dem US-Großinvestor George Soros werde Griechenland seine Schulden "niemals zurückzahlen" können. "Jeder weiß, dass das Land seine Schulden niemals zurückzahlen kann", sagte Soros im Interview mit "Spiegel Online". "Ich weiß aus Gesprächen, dass Privatanleger in das Land zurückkehren werden, wenn der öffentliche Sektor auf Rückzahlung von Schulden verzichtet, solange Athen die Bedingungen der Troika erfüllt. So könnte sich Griechenland rasch erholen."

Die Haltung der Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die einen Schuldennachlass für Athen ablehnt, kritisierte Soros: "Deutschland sollte sich daran erinnern, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg selbst mehrfach von Schuldennachlässen und Stundungen profitiert hat, darunter auch von Griechenland. Nun aber zeigt es sich unnachgiebig."

Mit Blick auf den Haushaltsstreit in den USA erklärte Soros, dessen Vermögen auf 20 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, dass dieser "vor allem politisches Theater" sei. "Die Märkte können die Folgen vorhersehen: Es wird keinen amerikanischen Staatsbankrott und keinen Triumph der Extremisten in der Tea Party geben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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