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Rekordhoch: Spanische Banken leihen sich 375 Milliarden Euro bei EZB

Archivmeldung vom 15.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Die kriselnden spanischen Geldhäuser haben sich im Juli 375,5 Milliarden Euro bei der Europäischen Zentralbank (EZB) geliehen und damit ein neues Rekordhoch markiert. Dies geht aus Daten der spanischen Notenbank hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Im Vormonat Juni hatten sich die iberischen Kreditinstitute demnach noch 337,2 Milliarden Euro von der EZB geliehen.

Die spanischen Banken sind momentan faktisch von den Finanzmärkten abgeschnitten, da Anleger die Kreditwürdigkeit der Institute bezweifeln. Wegen der geplatzten Blase auf dem spanischen Immobilienmarkt waren die Geldhäuser in den vergangenen Jahren verstärkt in Schwierigkeiten geraten. Vor kurzem hatten die Euro-Länder deshalb einen Rettungsschirm für den spanischen Finanzsektor in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen.

Westerwelle hält Spanien für "sehr starkes Land"

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hält Spanien für ein "sehr starkes Land" und glaubt nicht, dass die Iberer unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen müssen. "Ich halte Spanien für ein sehr starkes Land mit einer leistungsfähigen Wirtschaft", sagte Westerwelle gegenüber "Bild am Sonntag". Der Außenminister sei deshalb für Spanien optimistisch, weil die "spanische Regierung mit Ministerpräsident Rajoy" eine große Entschlossenheit für den Reformkurs an den Tag lege, so Westerwelle weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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