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Geheime Großoffensive

Archivmeldung vom 23.05.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Michael Dahlke

Wie der Spiegel am Sonntag berichtete, sollen in Kürze erneut deutsche Soldaten der Spezialeinheit "Kommando Spezialkräfte" (KSK) in Afghanistan eingesetzt werden. Freace, berichtet


Ein Vorauskommando hat sich demnach bereits am Pfingstwochenende auf den Weg in das Einsatzgebiet gemacht. Dabei sollen einerseits die deutschen, in der Provinz Badakhshan stationierten ISAF-Soldaten unterstützt werden, schwerpunktmäßig sollen die KSK-Soldaten aber offenbar im Grenzgebiet zu Pakistan gegen "Taliban und Al-Qaida" eingesetzt werden.

In Abkehr von der bisherigen Vorgehensweise bei KSK-Einsätzen in Afghanistan sollen die Soldaten dieses Mal einen Sektor weitgehend allein kontrollieren, also auch Angriffsziele selbst bestimmen. Aufgrund neuer Berichte über zu Tode gefolterte Afghanen durch US-Soldaten ist die zweite Änderung, daß nun auch Gefangene gemacht werden - auch wenn diese offiziell an die "afghanischen Sicherheitskräfte" übergeben werden sollen - sicherlich mehr als zweifelhaft.

Aus dem Bericht geht nicht hervor, ob das gesamte KSK-Kontingent von 1.000 Soldaten in Afghanistan eingesetzt werden soll, angesichts der genannten Aufgaben ist dies aber zumindest wahrscheinlich. Der Einsatz solle bis zur afghanischen "Parlamentswahl" im September, höchstens aber sechs Monate dauern.

Bemerkenswert ist, daß auch der britische Scotsman am Sonntag einen Artikel veröffentlichte, dem zufolge auch Großbritannien insgeheim die Entsendung einer großen Zahl weiterer Soldaten nach Afghanistan plant.

Während sich Großbritannien bisher mit nicht einmal 500 Soldaten an der Besetzung des Landes und der Stützung der "Regierung" von Hamid Karzai beteiligt, sollen nun neuen Plänen zufolge bis zu 5.500 weitere Soldaten entsandt werden.

Ein Bericht der Zeitung des US-Militärs, "Stars and Stripes" vom Juli des vergangenen Jahres, demzufolge Generalleutnant Norton A. Schwartz, vor dem Streitkräfte-Komitee des US-Repräsentantenhauses ausgesagt hatte, daß 17.900 US-Soldaten in Afghanistan stationiert waren, belegt, wie schwerwiegend die Entsendung von 6.500 weiteren Soldaten ist.

Quelle: http://www.freace.de/artikel/200505/220505a.html

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