Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Weltgeschehen Außenhandelschef fordert britischen Wiedereintritt nach dem Brexit

Außenhandelschef fordert britischen Wiedereintritt nach dem Brexit

Archivmeldung vom 17.01.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dr. Holger Bingmann
Dr. Holger Bingmann

Bild: Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e. V. (BGA)

Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat die EU aufgefordert, die Briten nach einem möglichen harten Brexit zum Wiedereintritt in die EU zu bewegen. "Wenn es in Folge des gestrigen Votums zu einem unkontrollierten Brexit kommen sollte, dann müssen die Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten zusammen mit der EU alle Anstrengungen unternehmen, die britische Gesellschaft von den Vorteilen eines Wiedereintritts zu überzeugen", sagte Bingmann der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Selbst im schlechtesten Szenario dürfe der Brexit nur eine "vorübergehende Randnotiz der europäischen Geschichte" werden. Allerdings sei auch nach der Niederlage von Premierministerin May noch nicht alles verloren. "Ein harter Brexit kann immer noch abgebogen werden, wenn die Briten das wollen", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA). "Nach der Abstimmung darf jetzt kein Automatismus eintreten, der zu einem ungeregelten Austritt aus der EU führt. Vielmehr müssen jetzt alle Möglichkeiten auf den Tisch, dazu zählt auch ein zweites Referendum im Vereinigten Königreich", sagte Bingmann, "die Brücken dürfen nun nicht eingerissen werden".

Quelle: Rheinische Post (ots)

Anzeige: