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Explosion in Vrbetice: Tschechien fordert 39 Millionen Euro Entschädigung von Russland

Archivmeldung vom 10.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Die Hauptstadt Prag an der Moldau in Tschechien
Die Hauptstadt Prag an der Moldau in Tschechien

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Im Zusammenhang mit der Explosion in Vrbetice will Tschechien laut der Finanzministerin des Landes, Alena Schillerová, von Russland eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet etwa 39 Millionen Euro verlangen. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Prag wolle die Entschädigung „gemäß dem Völkerrecht“ erhalten, sagte Schillerová im tschechischen Fernsehen. „Wenn wir die Entschädigung beispielsweise im Rahmen eines Strafverfahrens verlangen würden, wäre dies sehr zeitaufwendig“, erklärte die Ministerin.

Nach Ansicht einiger tschechischer Politiker hat das Land jedoch kaum Chancen, die „Entschädigung“ tatsächlich zu erhalten.

Tschechien hatte russischen Geheimdiensten Mitte April vorgeworfen, hinter der Explosion im Munitionslager im tschechischen Vrbetice im Jahr 2014 zu stecken. In diesem Zusammenhang verwies Tschechien 18 russische Diplomaten des Landes. Moskau wies den Vorwurf zurück und erklärte als Reaktion 20 Mitarbeiter der tschechischen Botschaft für unerwünscht.

Slowakei, Estland, Litauen und Lettland solidarisierten sich mit Tschechien und wiesen ebenfalls russische Diplomaten aus. Auch Polen, Bulgarien und Rumänien verkündeten eine Ausweisung."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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