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SPD-Außenexperte: Ohne Vereinte Nationen schlechte Aussichten für Syrien-Konferenz

Archivmeldung vom 24.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Niels Annen (2014)
Niels Annen (2014)

Foto: Martin Rulsch
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

SPD-Außenexperte Niels Annen hat es als "Geburtsfehler" der Friedenskonferenz für Syrien bezeichnet, dass die Vereinten Nationen (UN) als wichtiger Akteur außen vor geblieben seien. Seine Erwartungen an die aktuelle Zusammenkunft in der kasachischen Hauptstadt seien daher begrenzt, sagte Annen der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Gleichwohl sollte jede Chance genutzt werden, um politischen Gesprächen näher zu kommen. Russland, Iran und die Türkei hatten das Treffen organisiert. Diesen drei Staaten sei im Dezember zwar im Alleingang gelungen, eine Waffenpause für Syrien zu vereinbaren. "Diese hält jedoch nur eingeschränkt", gab Annen zu bedenken. Zudem gebe es weiterhin große Probleme beim humanitären Zugang zu den Kriegsopfern in Syrien. Er beobachte aber zunehmende Risse im russisch-iranisch-türkischen Bündnis, meinte der SPD-Politiker. Zumindest Russland und die Türkei sähen den Wert der UN als neutralen Mittler "wieder klarer". Insofern sei es auch richtig, dass der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, nach Astana gereist sei.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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