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Rumäniens Präsident will Schengen-Beitritt seines Landes noch 2015

Archivmeldung vom 02.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Klaus Werner Johannis, rumänisch auch Klaus Iohannis. Bild: Screenshot: Dan Mihai Pitea - Screenshot of a HotNews interview - wikipedia.org
Klaus Werner Johannis, rumänisch auch Klaus Iohannis. Bild: Screenshot: Dan Mihai Pitea - Screenshot of a HotNews interview - wikipedia.org

Der neue Staatspräsident Rumäniens, der deutschstämmige Klaus Johannis, wirbt für einen Beitritt seines Landes zum grenzfreien Schengen-Raum innerhalb der Europäischen Union. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" kündigt Johannis an: "Ich werde mich sehr dafür einsetzen, dass Rumänien 2015 endlich dem Schengen-Raum beitreten kann. Wenn diese Frage gelöst wird, würde mich das sehr freuen."

Rumänien, das seit 2007 der Europäischen Union als Mitgliedsstaat angehört, wartet seit 2011 für Schengen auf grünes Licht. Wegen Defiziten im Justizwesen, bei der Bekämpfung von Korruption sowie Organisierter Kriminalität und nicht zuletzt aus Sorge vor einem weiteren ungesteuerten Zuwanderungsschub blockiert in erster Linie Deutschland bis jetzt die Schengen-Aufnahme Rumäniens. Der deutschstämmige Konservative Klaus Johannis hatte sich im November überraschend gegen den linken Regierungschef Victor Ponta bei den Präsidentschaftswahlen durchgesetzt. Die Schengen-Forderung von Johannis hat bereits die Konservativen in Deutschland alarmiert. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Bundestags-Innenausschuss, sagte der LVZ als Reaktion auf den Schengen-Vorstoß von Präsident Johannis: "Die Bedenken gegen einen Beitritt Rumäniens zum Schengen-Raum bestehen weiterhin und deshalb bleibt es die Aufgabe Rumäniens, die Beitrittsfähigkeit herzustellen." Bosbach zeigt sich sicher: "Schon 2015 ist dieses Ziel wohl nicht zu erreichen." Mit der Wahl von Johannis zum Staatsoberhaupt seien zweifellos große Erwartungen und Hoffnungen verbunden, "aber alleine dadurch verändert sich die politische Situation in Rumänien doch nicht grundlegend."

Quelle: Leipziger Volkszeitung (ots)

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