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Kickl: Nur noch 1,50-Euro-Stundenlohn für Asylbewerber

Archivmeldung vom 21.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Herbert Kickl (2018)
Herbert Kickl (2018)

Foto: Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de
Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der österreicherische Innenminister Herbert Kickl hat vor seinem Abgang ein „Abschiedsgeschenk“ hinterlassen: Die Verordnung zur Senkung des Stundenlohns für Asylwerber für gemeinnützige Tätigkeiten auf 1,50 Euro. „Asylwerber bekommen in der Grundversorgung alles, was sie zu ihrer Lebensführung benötigen". Dies teilt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter ist hierzu auf deren deutschen Webseite zu lesen: "Der - unfreiwillig – scheidende Innenminister Österreichs Kickl hat am Montag eine Lohnkürzung für Asylbewerber beschlossen: Ursprünglich habe man sich mit der ÖVP auf diese Maßnahme geeinigt, doch die „schwarzen Landeshauptleute" hätten dagegen aufbegehrt, so dass Kanzler Sebastian Kurz sich dann offenbar nicht habe durchsetzen können, berichtet Der Standard.

„Für mich gilt dennoch das, was ich mit ihm ausgemacht habe", kommentierte Kickl. „Daher habe ich diese Verordnung heute in Kraft gesetzt."

Eine Begutachtung für die Lohnkürzung für Asylwerber stand seit Ostermontag aus. NGOs und Opposition, aber auch Länder und Gemeinden kritisierten die Maßnahme. Die neue Verordnung“"über die Heranziehung von Asylwerbern und bestimmten sonstigen Fremden für gemeinnützige Hilfstätigkeiten und die Höhe des hierfür zu leistenden Anerkennungsbeitrags" trete mit Ablauf des Dienstages in Kraft.

„Asylwerber bekommen in der Grundversorgung alles, was sie zu ihrer Lebensführung benötigen", argumentierte Kickl. 1,50 Euro pro Stunde sei ein adäquater Betrag für freiwillige Leistungen, der dem etwa von Grundwehr- und Zivildiener entspreche „Das ist eine Frage der Fairness", führte Kickl aus."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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