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Migrationsgipfel: Europa will engere Zusammenarbeit mit Transitländern

Archivmeldung vom 29.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Einwanderer: Ganze Großstädte wandern in Europa ein (Symbolbild)
Einwanderer: Ganze Großstädte wandern in Europa ein (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Europa will seine Kooperation mit den Herkunfts- und Transitländern in Afrika verstärken, um Migrationsbewegungen nach Europa einzudämmen. Wichtig sei vor allem die Bekämpfung von Schlepperbanden, so Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach einem Gipfel europäischer und afrikanischer Länder in Paris am Montag.

Unter anderem sollen alternative Einnahmequellen geschaffen werden, um Menschen von Schleusertätigkeiten abzuhalten. Zudem müsse illegale Migration durch legale Migration ersetzt werden, sagte Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni. So werde den Schleppern ihre Grundlage entzogen. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte, es müssten humanitäre Lösungen vor Ort gefunden werden. Denn ohne eine Zukunftsperspektive für die Menschen in Afrika, werde man das Thema der Migrationsbewegungen nach Europa nicht bewältigen können. Und: "Wenn wir Menschenhändler stoppen wollen, geht das nur mit Entwicklungshilfe", so Merkel.

Im Gespräch bei dem Treffen, an dem unter anderem auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, die Staatschefs des Tschad und des Niger, Idriss Déby und Issoufou Issoufou, sowie der libysche Ministerpräsident Fayiz al-Sarradsch teilgenommen hatten, waren auch Registrierungsstellen für Flüchtlinge auf afrikanischem Boden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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