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Trump verspricht "geordnete Amtsübergabe"

Archivmeldung vom 07.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Donald Trump (2020)
Donald Trump (2020)

Bild: Screenshot Internetseite: "https://www.donaldjtrump.com" / Eigenes Werk

Nach der Bestätigung der Wahl von Joe Biden zum nächsten US-Präsidenten durch den Kongress hat Amtsinhaber Donald Trump eine "geordnete Amtsübergabe" am 20. Januar versprochen. "Even though I totally disagree with the outcome of the election, and the facts bear me out, nevertheless there will be an orderly transition on January 20th", heißt es in einem am Donnerstag verbreiteten Statement des Präsidenten.

Trump wiederholte dabei seine Vorwürfe des Wahlbetrugs. Vorausgegangenen war eine Eskalation am Rande des Zertifizierungsprozesses des Kongresses.

Trump-Unterstützer hatten am Mittwochnachmittag das Kapitol gestürmt und es bis in einen Sitzungssaal geschafft. Der war zuvor evakuiert worden. Bei den folgenden Ausschreitungen kamen mindestens vier Personen ums Leben. Eine Frau wurde von der Polizei erschossen, bei drei weiteren Personen gab die Polizei "medizinische Notfälle" als Todesursache an. Mehrere Personen wurden zudem verletzt. Mindestens 52 Menschen wurden im Zuge der Proteste festgenommen. Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser verkündete als Reaktion auf die Ausschreitungen einen zweiwöchigen Notstand für die Hauptstadt.

Merkel kritisiert Trump nach Ausschreitungen in Washington

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump nach den Ausschreitungen in Washington kritisiert. "Wir alle haben ja die verstörenden Bilder von der Erstürmung des Kongresses gestern Abend gesehen", sagte sie am Donnerstagmorgen im Rahmen der Klausurtagung der CSU. "Mich haben diese Bilder wütend und auch traurig gemacht." Da gehe es ihr wohl wie den "allermeisten Freunden der Vereinigten Staaten von Amerika". Eine Grundregel der Demokratie sei, dass es Gewinner und Verlierer gebe, so Merkel weiter. "Beide haben ihre Rolle mit Anstand und Verantwortungsbewusstsein zu spielen, damit die Demokratie selbst Sieger bleibt." Sie bedauere sehr, "dass Präsident Trump seine Niederlage seit November nicht eingestanden hat und auch gestern wieder nicht". Zweifel am Wahlausgang seien geschürt worden und hätten die Ereignisse vom Mittwoch erst möglich gemacht, so die Bundeskanzlerin.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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