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Frankreichs Finanzminister glaubt an Einigung im Handelskrieg

Archivmeldung vom 20.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bruno Le Maire (2014), Archivbild
Bruno Le Maire (2014), Archivbild

Von Claude Truong-Ngoc / Wikimedia Commons - cc-by-sa-3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44335011

Bei europäischen Spitzenpolitikern wächst die Hoffnung, dass die EU von den geplanten US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe ausgenommen wird. "Wir müssen einen Handelskrieg unbedingt vermeiden", sagte Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire nach ersten Gesprächen mit den anderen Ressortchefs der G20-Gruppe in Buenos Aires der "Welt". "Und ich glaube, es ist für Europa eine Einigung mit den USA möglich."

Der französische Finanzminister äußerte sich damit optimistischer als sein deutscher Kollege Olaf Scholz (SPD). Der hatte zuvor bei einem kurzen Presseauftritt lediglich gesagt: "Wichtig ist, dass wir miteinander reden und nicht die ganze Zeit übereinander." Le Maire betonte auch bei einem weiterem wichtigen Thema Einigkeit mit Deutschland: der Reform Europas. "Es gibt keine Kluft zwischen Deutschland und Frankreich, alles andere ist unwahr", sagte er. "Es ist wichtig, dass wir im Juni gemeinsam zu einem Kompromiss kommen." Er erwarte dafür aber auch keine andere Politik von Deutschland. Im Juni trifft sich der Europäische Rat, um darüber zu beraten. Le Maire ging in diesem Zusammenhang auch auf die abwehrende Position einiger nordeuropäischer Länder zu den weit reichenden Reformplänen Frankreichs ein. "Ich verstehe nicht, warum sich die Niederlande in eine solche Position bringen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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