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Sechsjähriger stirbt in Portugal nach Impfung: Ärzte fordern Gelassenheit

Archivmeldung vom 21.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Orpheus FX/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk
Bild: Orpheus FX/Shutterstock/Reitschuster/Eigenes Werk

Ein Junge im Alter von sechs Jahren erhielt am 8. Januar 2022 die Biontech-Impfung und verstarb am 16. Januar. Das Kind wurde aufgrund eines Herzproblems eine Woche nach der Impfung in Lissabon in das Hospital de Santa Maria eingeliefert. Bisher sei noch nicht gesichert, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Tod des Kindes und der Impfung gebe. Dies berichet Dana Samson auf dem Portal "Reitschuster.de" unter Verweis auf einen Bericht von "CNN Portugal".

Weiter berichtet Samson: "Aufgrund des offensichtlichen zeitlichen Zusammenhangs solle der Fall nach Überwindung aller rechtlichen Verfahren in den nächsten Tagen durch eine Obduktion untersucht werden. Das Ziel sei es, „so schnell wie möglich den Zugang zu all diesen Daten zu haben“. Es werden alle Schritte unternommen, um den Prozess zu beschleunigen, erklärte Márcia Silva gegenüber CNN Portugal.

Durch die forensische Medizintechnik erhoffen sich die Ärzte einen Aufschluss über die Ursache des Herz-Kreislauf-Stillstandes. Das National Institute of Pharmacy and Medicine (Infarmed) wurde über den Fall informiert.

In einer Erklärung fordern die Ärzte zur Gelassenheit auf und bekräftigen, dass „es notwendig ist, die Schlussfolgerungen des forensischen Teams abzuwarten, nämlich die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Autopsie und möglicher toxikologischer Tests“.

„Die Ärztekammer wird die Situation weiter beobachten und fordert von allen zuständigen Behörden ein rasches Handeln zur vollständigen Aufklärung des Sachverhalts“, heißt es in der Erklärung. Der Familie werde Beileid und Solidarität in der schwierigen Zeit ausgesprochen.

Laut dem Direktor für Pharmakovigilanz von Infarmed werden jeden Tag Fälle möglicher Nebenwirkungen von Impfungen gemeldet. Besonders beunruhigend seien die Meldungen von Kindern.

Bisher sind von Infarmed 21.595 Nebenwirkungen bei 19.648.216 verabreichten Impfstoffdosen verzeichnet worden. 6.939 Nebenwirkungen werden als schwerwiegend eingestuft, das entspricht 0,4 Fälle pro 1.000 Dosen. 119 Todesfälle wurden erfasst und 208 Fälle waren lebensbedrohlich. Die schweren Todesfälle und lebensbedrohlichen Fälle machen insgesamt 1,5 Prozent der insgesamt gemeldeten Nebenwirkungen aus. Bis Ende 2021 wurden sechs Nebenwirkungen nach der Impfung bei Kindern registriert. Zwei von ihnen waren schwerwiegend, der sechsjährige Junge wäre der erste registrierte Todesfall in dieser Altersgruppe in Portugal.

Wichtiger Hinweis: So unzulässig es wäre, aus Einzelfällen allgemeine Schlussfolgerungen zu ziehen, so unzulässig ist es auch, aus Angst eben davor Einzelfälle zu verschweigen."

Quelle: Reitschuster

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