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Chinas Ministerpräsident weist Vorwürfe der EU-Spaltung zurück

Archivmeldung vom 08.04.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Li Keqiang (2018)
Li Keqiang (2018)

Foto: Kremlin.ru
Lizenz: CC BY 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat die Vorwürfe zurückgewiesen, dass Peking eine Spaltung der EU betreibe. "Wir unterstützen nachdrücklich den europäischen Integrationsprozess in der Hoffnung auf ein vereintes und prosperierendes Europa", schreibt Li Keqiang in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

Vorwürfe, China treibe durch die besondere Kooperation mit osteuropäischen Staaten die Europäische Union auseinander, konterte der Premierminister: Pekings intensive Zusammenarbeit mit osteuropäischen Ländern sei "vorteilhaft für eine ausgewogene Entwicklung innerhalb der EU, dient auch zur Geschlossenheit der EU und stellt eine nützliche Ergänzung der Beziehungen zwischen China und Europa dar". Die gemeinsamen Interessen zwischen China und Europa wögen viel schwerer als die Differenzen, schreibt Li.

Der Premierminister versicherte, dass China bereit sei, mit Europa die Zusammenarbeit auf den verschiedensten Gebieten, "etwa in der Wahrung des Pariser Klimaabkommens, in der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, im Festhalten am Atomabkommen mit dem Iran sowie in der Bekämpfung des Terrorismus weiter auszubauen, den Austausch über Fragen wie die Reform der Welthandelsorganisation (WTO) zu verstärken und zu einem Konsens zu führen, der die jeweiligen Interessen umfassend berücksicht igt, damit die WTO die Rechte und Interessen der meisten Mitgliedsländer noch besser vertreten kann".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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